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GdP-NRW: Scheitern der Antiislam-Konferenz wirkt weit über Köln hinaus

Düsseldorf.

Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter hat das Scheitern der Antiislam-Konferenz der rechtsextremistischen Initiative „Pro Köln“ als einen Erfolg für die Demokratie gewürdigt, der weit über Köln hinaus wirken wird. „Dass es Pro Köln trotz der Unterstützung durch rechtsextreme Parteien aus anderen europäischen Ländern nicht gelungen ist, mehr als 200 Menschen zu ihrem ausländerfeindlichen Kongress nach Köln zu locken, zeigt, dass Rechtsextremismus in Deutschland keine Chance hat“, lobte Richter.

„Zu verdanken ist der erfolgreiche Widerstand gegen das Treffen rechtsextremistischer Parteien in Köln nicht nur dem Widerstand der Kölner Bevölkerung, sondern auch der vorausschauenden Strategie der Polizei“, betonte Richter. Die Kölner Polizei hatte entschieden, dass der Antiislam-Kongress wegen des zu erwartenden Widerstands der Kölner Bevölkerung aus Sicherheitsgründen nur auf der rechtsrheinischen Seite der Domstadt stattfinden durfte und hatte sich mit dieser Linie vor den Gerichten durchgesetzt.

„Die Kölner Polizei hat mit ihrem Verhalten der Demokratie einen großen Dienst erwiesen“, erklärte der GdP-Vorsitzende. „Das sollten auch die Politiker zur Kenntnis nehmen, die in den vergangenen Monaten immer wieder versucht haben, die Polizei für ihre parteipolitischen Ziele zu instrumentalisieren.“ Um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, hatte Richter am Wochenende gemeinsam mit dem stellvertretenden GdP-Landesbezirksvorsitzenden Peter Hugo die Kölner Einsatzkräfte besucht.