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GdP-NRW: Aufhebung des Beförderungsstaus in den Spitzenfunktionen des gehobenen Dienstes erreicht

Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den heutigen Beschluss des Landeskabinetts, bei der Polizei in den kommenden Jahren 450 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten nach A 12 sowie 150 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten nach A 13 zu schaffen, als "kluge und sachgerechte Entscheidung" gelobt. "Mit den zusätzlichen Beförderungsmöglichkeiten können Polizeibeamte, die in ihren Behörden Führungsfunktionen und Fachaufgaben übernehmen, endlich angemessen bezahlt werden", erklärte der GdP-Landesbezirksvorsitzende Frank Richter. "Von der Kabinettsentscheidung geht ein wichtiges Signal aus, dass sich auch bei der Polizei persönliches Engagement und Leistung lohnen."

Die GdP hatte seit Jahren gefordert, dass der sogenannte Deckelungsbeschluss, der die Zahl der Spitzenfunktionen im gehobenen Dienst bei der Polizei sachfremd auf auf knapp 4000 Stellen reduziert, aufgehoben wird. Der Deckelungsbeschluss hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass Polizeibeamte nicht befördert werden konnten, obwohl sie herausgehobene Führungsfunktionen übernommen haben. "Dass der Deckelungsbeschluss jetzt zumindest zum Teil aufgehoben wird, zeigt, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung die Brisanz des Thema erkannt hat", erklärte Richter. "Das ist ein guter Tag für die Polizei in NRW."