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GdP-NRW begrüßt Ausstattung der Autobahnpolizei mit schnelleren Einsatzfahrzeugen

Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Anfang September beginnende Ausstattung der Autobahnpolizei in NRW mit neuen, stärker motorisierten Einsatzfahrzeugen als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit begrüßt. „Unfälle auf Autobahnen sind besonders folgenreich. Deshalb muss die Autobahnpolizei über größere Fahrzeuge verfügen als andere Polizeidienststellen, um möglichst schnell vor Ort Verletzte bergen und die Unfallstelle räumen zu können“, betonte der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter. „Die neuen Fahrzeuge sind nicht nur PS-stärker, sondern sie sind auch an die spezifischen Anforderungen angepasst, die sich durch den Dauereinsatz auf der Autobahn stellen“, erklärte Richter.

Nach Informationen der GdP werden die fünf Autobahndienststellen in Köln, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf und Münster mit insgesamt 63 Einsatzfahrzeugen der Marke VW-Passat Kombi 2,0 TDI ausgestattet. Die Fahrzeuge verfügen nicht nur über einen 125 kW (170 PS) starken Motor, sondern auch über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

„Die neuen Streifenwagen sind trotz des hohen Gewichts der an Bord befindlichen Einsatzmittel spurtstark. Dadurch ist eine schnelle Beschleunigung auch aus dem Stand heraus und ein sicheres Einfädeln in den fließenden Verkehr jederzeit möglich“, sagte Richter. Zu den Vorteilen der neuen Streifenwagen zählen auch die besser sichtbare neue Lichterbrücke mit dem integrierten Blaulicht und die Möglichkeit zum Anfertigen von Videomitschnitten zur Verkehrsüberwachung nach vorne und hinten. Zudem verfügen alle Einsatzfahrzeuge über eine zweite Batterie, die bei längeren Standzeiten zur Beobachtung des fließenden Verkehrs und bei Einsätzen an Unfallorten notwenig ist.