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GdP-NRW erreicht zügige Nachzahlung der Gehälter

Düsseldorf.

Alle Anfang September eingestellten Polizeianwärterinnen und -anwärter, die bisher noch kein Gehalt bekommen haben, erhalten spätestens bis zum 6. Oktober eine Abschlagzahlung von 1800 Euro für die Monate September und Oktober. Das hat das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf deren Intervention hin zugesichert. Mit der Abschlagzahlung soll sichergestellt werden, dass die angehenden Polizeibeamten, die zum Teil weit weg von ihrem Heimatort ausgebildet werden, die laufenden Kosten für Lebensunterhalt, Miete und Fahrten zum Arbeitsplatz decken können. Die GdP hat die Entscheidung begrüßt. „Wer den Polizeiberuf erlernt, muss sich auf seine Ausbildung konzentrieren können, statt seinem Gehalt hinterherlaufen zu müssen“, sagte GdP-Vorstandsmitglied Volker Huß.

Verantwortlich für die verspätete Gehaltsauszahlung bei der Polizei ist die Einführung eines neuen Computerprogramms beim LBV. Die Datenerfassung wurde dadurch aufwendiger und langwieriger. Die GdP erwartet, dass die Probleme mit der neuen Software spätestens bis zur Einstellung des nächsten Ausbildungsjahrgangs beseitigt sind. „Am 1. September 2011 werden in NRW nach den bisherigen Plänen der Landesregierung 1400 junge Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei eingestellt. Deren Namen stehen frühzeitig fest. Deshalb muss das Land in der Lage sein, ihnen von Anfang an das vertraglich zugesicherte Gehalt auszuzahlen“, sagte Huß.