Zum Inhalt wechseln

Fußball

GdP Niedersachsen: „Gemeinsam und fair!“ startet mit der Regionalliga Nord

Hannover.

Der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) engagieren sich zusammen für Gewaltfreiheit. „Gemeinsam und fair!“ heißt die Aktion, die beim Eröffnungsspiel der neuen Regionalliga Nord am 3. August in Meppen vorgestellt wird. Sie will das übergreifende Interesse von Fans, Vereinsvertretern und Polizeibeschäftigten an friedlichen Spielen ohne Beleidigungen, Ausschreitungen und Gewalt betonen. Der NFV und die GdP präsentieren dazu in der Meppener MEP-Arena ein Plakatmotiv und wollen künftig kooperieren.

„Die Regionalliga Nord soll faire Spiele und sportliche Höhepunkte ohne Gewalt bieten. Wenn sich die Beteiligten zusammen dafür engagieren, ist dieses auch dauerhaft möglich“, sagt NFV-Präsident Eugen Gehlenborg, dessen Verband die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein umfasst und die neu strukturierte vierthöchste Spielklasse verantwortet.
„Unsere eingesetzten Kolleginnen und Kollegen der Polizei sorgen zusammen mit den Ordnungskräften im Interesse aller Zuschauer für Sicherheit. Darüber hinaus brauchen wir aber den Zusammenhalt von Vereinen, Fans und Polizei, damit wir geschlossen für ein faires Miteinander einstehen können“, sagt GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff. Entsprechend dem Zuschnitt der neuen Regionalliga Nord organisiert die niedersächsische Gewerkschaft der Polizei das Engagement der vier norddeutschen GdP-Landesbezirke für diese Aktion.


„Wir freuen uns, dass in Meppen das Eröffnungsspiel der Regionalliga Nord stattfindet und zugleich die Aktion `Gemeinsam und fair!´ startet. Damit setzt der SV Meppen ein Zeichen für friedlichen Fußball“, sagt der Meppener Vorstandssprecher Andreas Kremer.


Der Aktionsplan beinhaltet zunächst ein Plakatmotiv, Beiträge für Zeitungen und Magazine sowie Stadiondurchsagen. Nach Beginn der Saison 2012/2013 sollen regionale Diskussionsveranstaltungen mit Vereinen und Fangruppierungen folgen, um den Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Für die Umsetzung unterstützt die GdP Niedersachsen die Fanforscher um Prof. Dr. Gunter A. Pilz, die mit ihrer Kompetenzgruppe „Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit“ (KoFaS) sogenannte Zukunftswerkstätten plant.