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Fußball

GdP Niedersachsen: Neue Pläne bei Hochrisikospielen nachdenkenswert

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen beurteilt die Pläne für eine veränderte Auswärtsticket-Vergabe bei Hochrisikospielen in der Fußball-Bundesliga als nachdenkenswert. Kurz vor der Innenministerkonferenz (IMK) vom 4. bis 6. Dezember in Osnabrück hatte der amtierende Vorsitzende, Niedersachsens Ressortchef Boris Pistorius, das niederländische Modell als Orientierung vorgeschlagen. Danach würden anreisende Anhänger des Gastvereins ihre Eintrittskarten erst nach persönlicher Identifizierung am Spielort erhalten. Zudem müssten sie eine geregelte Anreise wie zum Beispiel in Sonderbussen nachweisen.

„Uns ist jede gute Idee willkommen, die potenzielle Gewalttäter von Fußballspielen fernhält. Wichtig ist, dass die unerträglichen Angriffe auf die Polizei, auf Sicherheitskräfte und andere endlich gestoppt werden und die friedlichen Fans weiter ihren Lieblingssport erleben können“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Wenn es in der niederländischen Ehrendivision positive Entwicklungen durch die veränderte Ticket-Vergabe gibt, die sich auf die Bundesliga übertragen lassen, sollten die Verbände und Vereine hierzulande den Vorschlag des IMK-Vorsitzenden umsetzen“, regt Schilff an.