Zum Inhalt wechseln

GdP Niedersachsen: Protest muss friedlich bleiben!

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen ruft anlässlich der Großdemonstration von TTIP-Gegnern am 23. April 2016 sowie während des Besuches des amerikanischen Präsidenten zu Friedlichkeit auf. Die Polizei muss mit einem großen Kräfteaufwand die Sicherheit während des Obama-Wochenendes an unterschiedlichen Stellen in Hannover gewährleisten.

Der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff appelliert an die Teilnehmer der Großdemonstration, ihre Kritik an dem Freihandelsabkommen TTIP, über das Barack Obama mit Angela Merkel in Hannover verhandeln will, ausschließlich gewaltfrei darzustellen. „Gewalttätige Auseinandersetzungen wären inakzeptabel. Sie beschädigen nur die Meinungs- und Versammlungsfreiheit und gefährden die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten,“ so Schilff.

„Die Polizei muss diesen Einsatz mit viel Personal und einem hohen Kraftaufwand über mehrere Tage bewältigen, sagt Schilff: „Ich gehe davon aus, dass im Interesse des Gesundheitsschutzes unserer Kolleginnen und Kollegen die Vorschriften zur Arbeitszeitgestaltung überall eingehalten werden.“

Die GdP ist mit einem Betreuungsteam im Stadtgebiet unterwegs. Der Landesvorsitzende Dietmar Schilff wird gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden Oliver Malchow am 23. April 2016 vor Ort und für die Medien erreichbar sein.