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GdP Niedersachsen erschüttert über Angriffe auf Emder Polizisten

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigt sich erschüttert angesichts der Angriffe auf Polizisten in Emden während ihrer Freizeit.

Tritte und Schläge erlitten

Am frühen Sonntag hatten drei junge Beamte (22, 24 und 26 Jahre), die privat in einer dortigen Diskothek waren, erhebliche Verletzungen durch Tritte und Schläge erlitten. Der 22-Jährige war offensichtlich als Polizist bekannt und auf der Tanzfläche von einem Tatverdächtigen mit einer Flasche angegriffen worden, anschließend trat dieser den inzwischen am Boden liegenden Beamten ins Gesicht. Dessen zwei Kollegen eilten ihm zur Hilfe, wurden jedoch von Verwandten und Bekannten des Gewalttäters ebenfalls geschlagen und getreten. Die eintreffenden Polizeikräfte wurden darüber hinaus von einer größeren Menschenmenge erheblich bei ihren Maßnahmen behindert.

GdP wünscht schnelle Genesung

„Zunächst wünsche ich den verletzten jungen Kollegen im Namen der GdP gute Besserung und eine schnelle Genesung“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Solche Gewalttaten gegen Polizisten sind unerträglich. Die Täter müssen rasch zur Rechenschaft gezogen werden und die volle Härte des Gesetzes spüren“, forderte Schilff. Es gebe offenbar Kreise, die vor kaum etwas zurückschrecken und darum keine Nachsicht verdienten.


„Seit Jahren fordert die GdP, einen eigenen Strafrechtsparagrafen zu schaffen, der Angriffe auch auf Polizistinnen und Polizisten außerhalb des Dienstes deutlich sanktioniert. Die ständig steigende Anzahl bei Angriffen gegen Polizisten ist nicht zu akzeptieren. Nun muss sich die Politik endlich bewegen.“, verlangte er. Auch die Behinderung der polizeilichen Maßnahmen sei keinesfalls hinzunehmen und müsse geahndet werden.