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GdP Niedersachsen erwartet weitere Verbesserungen für die Polizei

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen fordert anlässlich der Haushaltsberatungen 2014 die Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes für Beamtinnen und Beamte sowie weitere Verbesserungen für die Beschäftigten. „Die GdP fordert die Fraktionen im niedersächsischen Landtag auf, neben den bereits getroffenen positiven Entscheidungen der Landesregierung für 2014, zusätzliche Zeichen für eine höhere Attraktivität der Polizei zu setzen“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff vor Beginn der abschließenden Haushaltsberatungen. Am 11. Dezember berät das Landesparlament den Einzelplan „Inneres und Sport“.

„Die Belastungen der Menschen in der Polizei haben sich nachweislich erhöht. Der Beruf ist gefährlicher geworden, die Alterssituation besorgniserregend, die Krankenquote extrem hoch. Die Frage bleibt, ob die rund 12.000 bis zum Jahr 2030 aus dem Dienst scheidenden Polizistinnen und Polizisten durch qualifiziertes Personal nachbesetzt werden können“, gibt Schilff zu bedenken. Bereits seit Jahren weise die GdP immer wieder auf dringend notwendige Verbesserungen in der Polizei hin. Doch erst seit einigen Monaten sei es beispielsweise durch 1500 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten für 2014 und die volle Anrechnung von Bereitschaftszeiten zu entscheidenden Fortschritten gekommen.

„Den Worten der Vergangenheit müssen nun weitere Taten folgen. Dazu gehört die Rückkehr zur Heilfürsorge für Polizeibeamte, die für das Land in etwa die gleichen Kosten wie das derzeitige Modell der Beihilfe in der Krankenversicherung erbringen würde. Auch die Erhöhung der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten sowie die Verbesserung der Perspektiven für Verwaltung und Tarif sind schnellstens geboten“, führt der Landesvorsitzende aus.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, wird die GdP am 13. Dezember während des letzten Plenartages 2013 wieder gemeinsam mit den anderen DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vor dem Landtag demonstrieren. Mit dieser „Tannenbaumaktion“ protestieren Feuerwehrleute, Polizeibeschäftigte und andere Berufsgruppen seit 2005 gegen die Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.