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GdP Niedersachsen fordert Stärkung der inneren Sicherheit

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weist angesichts der dauerhaft hohen Einsatzbelastung auf notwendige Investitionen für die innere Sicherheit hin.

„Niedersächsische Polizeikräfte haben die Gewaltexzesse der Blockupy-Ausschreitungen in Frankfurt miterlebt und stehen nun vor den nächsten schwierigen Aufgaben. Am Samstag müssen sich meine Kolleginnen und Kollegen mit einem Neonazi-Aufmarsch und Gegendemonstrationen in Hildesheim auseinandersetzen sowie mit Einsätzen bei den Heimspielen von Hannover 96 und Eintracht Braunschweig“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Die Belastungsgrenze ist längst erreicht, teilweise schon überschritten. Wir erwarten außerdem, dass sich die Teilnehmenden von Demonstrationen sowie alle Besucherinnen und Besucher der Fußballspiele absolut friedfertig verhalten“, betont er. In Hildesheim sei die Zahl der Einsatzkräfte vierstellig, auch bei den Fußballpartien seien hunderte von Polizistinnen und Polizisten gefordert. Hinzu komme die ebenfalls sehr belastende Alltagsarbeit überall im Land.

„Wer jetzt noch - in Zeiten von Terrorwarnungen und extremistischen Gewaltexzessen - die Forderungen der GdP nach besserer Ausstattung und mehr Personal bei der Polizei wegen angeblicher finanzieller Engpässe ablehnt, hat nichts verstanden. Innere Sicherheit darf zu keiner Zeit von der Haushaltslage abhängig gemacht werden“, betont der GdP-Landesvorsitzende.

Zudem ruft der Gewerkschafter alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zur Warnstreik-Demonstration am 25. März in Hannover auf. „Die Beschäftigten des Landes wollen den Arbeitgebern zeigen, dass Verbesserungen dringend notwendig und Einschnitte bei der Altersversorgung völlig inakzeptabel sind“, sagt Schilff, der als stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender zu den Rednern der Kundgebung gehören wird.