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GdP Niedersachsen fordert friedliche Veranstaltungen zum Pfingstwochenende

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen fordert angesichts diverser Großveranstaltungen am Pfingstwochenende nachdrücklich zu friedlichem Verhalten auf.

„Egal ob Fußballspiele, Demonstrationen oder Volksfeste: Gewalt darf keine Rolle spielen“, verlangt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. „Die Menschen sollen Freude an ihrer Freizeit haben. Aber im Sinne eines guten Miteinanders und für alle eingesetzten Polizeikräfte, die Pfingsten für Sicherheit in Niedersachsen sorgen, erwarten wir von den Teilnehmenden und Gästen friedfertiges Verhalten. Sollte es allerdings irgendwo zu Ausschreitungen kommen, muss klar sein, dass die Polizei dann durchgreifen wird“, sagt Schilff mit Blick auf Bedenken, die im Vorfeld der Feiertage aufgekommen waren. Insbesondere für die Fußballspiele VfL Osnabrück gegen Alemannia Aachen und Hannover 96 gegen Fortuna Düsseldorf lagen Sicherheitsrisiken vor. Außerdem erwartet Hannover einige Tausend Menschen beim Umzug des „Christopher Street Day“ und zum Drachenbootrennen am Maschsee. Ebenso in der Landeshauptstadt wollen Linksautonome gegen die Innenministerkonferenz in der kommenden Woche demonstrieren.

„Für unsere Kolleginnen und Kollegen steht erneut ein Wochenende mit enormen Belastungen an. Dafür gebühren ihnen Dank und Anerkennung, nicht nur in Niedersachsen“, betont Schilff, der seit Mai auch stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP ist.