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GdP Niedersachsen lobt Prävention im Straßenverkehr

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen sieht in der historisch niedrigsten Zahl der Verkehrstoten auch einen Beleg für die Qualität polizeilicher Prävention.

„Die insgesamt positive Entwicklung auf unseren Straßen ist insbesondere ein Ergebnis guter Polizeiarbeit. Dafür gilt den Polizistinnen und Polizisten im ganzen Land unser Dank“, sagt der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Jörg Mildahn. „Polizeipräsenz und Verkehrsüberwachung tragen erheblich dazu bei, die überhöhte Geschwindigkeit als Hauptunfallursache zu bekämpfen. Dies ist der richtige Weg, um die Zahlen getöteter und verletzter Menschen weiter zu reduzieren. Darum benötigt die Polizei auch in diesem Arbeitsfeld ausreichend Personal“, betont Mildahn.

Die amtliche Verkehrsunfallstatistik weist nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums für 2013 noch 412 Menschen aus (minus 15 Prozent im Vergleich zu 2012), die im Straßenverkehr gestorben sind. Dies stellt den niedrigsten Wert seit Einführung dieser Datenerhebung im Jahre 1953 dar. Zwar verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr fast 201.000 Verkehrsunfälle in Niedersachsen (plus 0,5 Prozent), die Unfälle mit Schwerverletzten gingen hingegen um mehr als fünf Prozent zurück.