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GdP Niedersachsen verstärkt Forderung nach sachlicher und vorurteilsfreier Aufklärung

Hannover.

„Die internen Ermittlungen in Emden und Aurich rund um den bestürzenden Mord an der 11-jährigen Lena werden weitergeführt und etwaige Fehler und deren Ursachen müssen rückhaltlos aufgedeckt werden“, so der Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Am Dienstag, den 10.04.2012, war der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff mit dem zuständigen GdP-Bezirksgruppenvorsitzenden Klaus Dierker in Aurich, um mit den Kollegen/-innen zu reden und sich ein Bild über die Vorgänge zu machen. „Ohne in´s Detail zu gehen, hält die GdP die von Minister Schünemann am 04.04.2012 in den Medien getätigten Äußerungen über ausschließlich persönliches Fehlverhalten einzelner Beamter für ein vorschnelles Urteil“, bewertete Schilff.

Insbesondere nach der Sitzung des Innenausschusses am 12.04.2012, auf der Minister Schünemann die Fraktionen des Nds. Landtages über den Sachstand informiert hat, fordert die GdP alle Beteiligten und politischen Mandatsträger dazu auf, die internen Untersuchungen abzuwarten. Erst am Ende der Ermittlungen kann festgestellt werden, ob Fehler in der Vorgangsbearbeitung gemacht worden sind oder ob strukturelle Problemstellungen mitursächlich gewesen sind.

Der stellvertretende GdP-Landes- und Bezirksgruppenvorsitzende Klaus Dierker hält im Verbund mit den örtlichen GdP-Kreisgruppen unmittelbaren Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen in Emden und Aurich.

Wie bereits in den Medien veröffentlicht, wurden bei 8 Kollegen/-innen Disziplinarverfahren eingeleitet und bei 2 Kollegen wird strafrechtlich ermittelt. Alle GdP-Mitglieder erhalten umfänglichen Rechtsschutz. Die GdP wird die weiteren Entwicklungen genau beobachten und erst nach Vorliegen aller Erkenntnisse eine Bewertung vornehmen.