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Aktionen im ganzen Land

GdP-Protestfahrt gegen Nullrunde 2000


Polizistinnen und Polizisten wollen nicht schon wieder von der Einkommensentwicklung der Angestellten und Arbeiter des öffentlichen Dienstes abgekoppelt werden.

Allen politischen Beteuerungen zum Trotz sollen die stetig steigende Belastung und die zunehmende Gefährlichkeit des Polizeiberufs im Jahr 2000 nicht honoriert werden. Dies jedenfalls plant die Bundesregierung mit ihrem Gesetzentwurf zur Besoldungsanpassung.

Erst am 1. Januar 2001 sollen die Gehälter der Polizistinnen und Polizisten den Gehältern der anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes angepasst und somit verbessert werden.

Das hält die Gewerkschaft der Polizei (GdP) für ungerecht!

Polizistinnen und Polizisten dürfen nicht zu Almosenempfängern degradiert werden. Sie fordern einen gerechten Lohn und Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung!

Wir sind uns im Klaren darüber, dass der Beruf des Polizeibeamten immer Gefahr für Leib und Leben birgt, unabhängig von der Qualität der Ausbildung und Ausstattung. Für dieses Risiko müssen die Beamtinnen und Beamten aber entsprechend bezahlt und insbesondere auch ihre Familien wirtschaftlich ausreichend abgesichert werden. Die Länder können den Polizistinnen und Polizisten dabei helfen. Im Bundesrat können sie gegen die Regierung Stellung beziehen.

Wir wollen eine zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des diesjährigen Tarifabschlusses für die Arbeiter und Angestellten des öffentlichen Dienstes auf die Beamtinnen und Beamten.

Hier die Etappen der GdP-Protest-Tour:

Donnerstag, 2. November 2000
  • 9.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Mecklenburg-Vorpommern vor der Staatskanzlei in Schwerin
  • 13.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Schleswig-Holstein vor der Staatskanzlei in Kiel
  • 16.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Hamburg vor dem Hamburger Senat
Freitag, 3. November 2000
  • 11.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Bremen vor dem Senat in Bremen
  • 14:00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Niedersachsen vor der Staatskanzlei in Hannover
Dienstag, 7. November 2000
  • 12.00 Uhr: Protestaktion der GdP-Landesbezirke Rheinland-Pfalz und Hessen vor der Staatskanzlei in Mainz
  • 15.30 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Saarland vor der Staatskanzlei in Saarbrücken
Mittwoch, 8. November 2000
  • 09.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Baden-Würtemberg vor der Staatskanzlei in Stuttgart
Donnerstag, 9. November 2000
  • 09.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Thüringen vor der Staatskanzlei in Erfurt
  • 14.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Sachsen vor der Staatskanzlei in Dresden
Freitag, 10. November 2000
  • 09.00 Uhr: Protestaktion des GdP-Landesbezirks Sachsen-Anhalt vor der Staatskanzlei in Magdeburg
  • 12.00 Uhr: Protestaktion des Landesbezirks Brandenburg vor der Staatskanzlei in Potsdam
  • 14.00 Uhr: Protestaktion mit Abschlusskundgebung des GdP-Landesbezirks Berlin vor dem Brandenburger Tor