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Tarifverhandlungen 2015

GdP Rheinland-Pfalz ruft erneut zum Warnstreik auf

Mainz.

Die Gewerkschaften GdP, GEW, ver.di und IG BAU haben die Beschäftigten der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland erneut zum Warnstreik aufgerufen, nachdem auch die dritte Verhandlungsrunde am 16./17. März 2015 ohne Annäherung beendet wurde.

Am 28./29. März findet die vierte Runde statt und vorher wollen die Beschäftigten den Arbeitgebern noch einmal deutlich machen, dass sie jetzt endlich Bewegung statt Stillstand fordern. Drei Verhandlungsrunden ohne jegliches Angebot der Arbeitgeber, ist kein Zeichen von Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen.

Zum Demonstrationszug am 25. März durch Saarbrücken, mit anschließender Kundgebung vor dem Ministerium für Inneres und Sport, werden aus allen Teilen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland Streikwillige erwartet. Margarethe Relet, stellvertretende Landesvorsitzende: "Dass es in drei Verhandlungsrunden zu keinem Angebot einer Lohnerhöhung gekommen ist, macht unsere Kolleginnen und Kollegen wütend und eine Entgelterhöhung mit Einschnitten in der betrieblichen Altersvorsorge zu koppeln, ist kein guter Stil. Die Betriebsrente ist ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge. Das Thema bewegt unsere Beschäftigten, und das bringt sie auf die Straße. Wir erwarten endlich ein akzeptables Angebot, das die zuverlässige Arbeit der Beschäftigten, und hier spreche ich insbesondere für die der Polizei, auch wertschätzt. Die unbefristete Übernahme der Auszubildenden und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung sind weitere Forderungen, auf die die Arbeitgeber im Zuge des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels endlich eingehen müssen. "

Die Beamtinnen und Beamten sind ebenfalls aufgefordert, sich solidarisch zu zeigen und an der Demonstration und Kundgebung teilzunehmen. Die Gewerkschaften fordern für sie die Übernahme des Tarifergebnisses.