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GdP Rheinland-Pfalz zu Blockupy Einsatz in Frankfurt

Mainz.

Mit Bestürzung reagiert der rheinland-pfälzische GdP-Landesvorsitzende Ernst Scharbach auf die entsetzlichen Nachrichten von der „Blockupy“-Veranstaltung in Frankfurt/Main. Scharbach: „Es macht mich wütend, wenn die Veranstalter das Verhalten krimineller Gewalttäter gegenüber den Kolleginnen und Kollegen mit der Wut über die Politik der EZB entschuldigen. Das sind nichts anderes als gewaltgeile Straftäter, die verfolgt und empfindlich bestraft werden müssen. Die Kolleginnen und Kollegen, die Wochenende für Wochenende in derartige Einsätze geschickt werden sind auch Menschen, die sich als Bürgerin und Bürger für diese Gesellschaft einsetzen, die mit Verletzungen an Leib und Seele aus diesen gefährlichen Einsätzen nach Hause fahren.“ Dieses „Auch-Menschsein“ werde – so Scharbach – den Kolleginnen und Kollegen von den Veranstaltern abgesprochen.

Scharbach äußert sich auch zur politischen Dimension: „Es ist im Übrigen vollkommen daneben, gegen eine EZB zu demonstrieren, die ja gerade angetreten ist, die Auswüchse des Banken- und Börsensystems zu bekämpfen“.

Achim Recktenwald, Vorsitzender der Bezirksgruppe Bereitschaftspolizei in Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Die Kolleginnen und Kollegen der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei waren vier Tage in Frankfurt eingesetzt. Gott sei Dank haben wir nach derzeitigem Kenntnisstand keine Verletzten zu beklagen. Ich hoffe, dass die verletzten Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einheiten wieder schnell genesen. Berichtet wurde mir über Einsatzzeiten von mehr als 30 Stunden. Mehrere Dienstfahrzeuge wurden erheblich beschädigt, ein Fahrzeug stand in Flammen. So kann es nicht weitergehen, die Politik muss endlich reagieren“.