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Aufruf zum Warnstreik!

GdP-Rheinland-Pfalz: Druck auf Arbeitgeber erhöhen

Mainz.

Warnstreik am 26. Februar 2009, in Mainz Die GdP lässt nicht locker! 2,1 % reichen nicht! Es geht weiter! Die GdP erhöht nochmals den Druck auf die Arbeitgeber vor der 4. Verhandlungsrunde am 28. Februar in Potsdam.

Alle Tarifbeschäftigten der Polizei beim Land Rheinland-Pfalz wurden für den 26. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Ab 13:45 Uhr wird es zusammen mit den anderen Gewerkschaften im öffentlichen Dienst einen Demonstrationszug vom KUZ zum Landtag geben. Dort findet die abschließende Kundgebung statt. Zur Teilnahme an der Demonstration und der Kundgebung sind auch alle Polizeibeamtinnen und -beamten aus Rheinland-Pfalz aufgerufen.

MARGARETHE RELET, stellvertretende Landesvorsitzende der GdP RP, nimmt am kommenden Wochenende in Potsdam an der Sitzung der Großen Tarifkommission der GdP teil. „Die Stimmung bei den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ist insbesondere wegen der arroganten Verhandlungsführung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unter der Regie des niedersächsischen Finanzministers, Hartmut Möllring, äußerst gereizt.

Die Arbeitgeber sollen sich nicht täuschen; ihr unverschämtes Angebot in der letzten Verhandlungsrunde hat die Kampfkraft der Gewerkschaften nochmals erhöht“, so MARGARETHE RELET. Bei dem letzten Warnstreik wurden Ministerpräsident Beck hunderte von Postkarten übergeben, mit denen sich die Landesbediensteten über den Verhandlungsführer der TdL, Hartmut Möllring, beschwerten. Sie forderten MP Beck auf, sich dafür einzusetzen, dass es zu „echten Verhandlungen“ kommt.

ERNST SCHARBACH, Landesvorsitzender der GdP RP, zu der aktuellen Situation: „In der Polizei Rheinland-Pfalz arbeiten ca. 1.400 Tarifbeschäftigte, wenn es zu einem Erzwingungsstreik kommen wird werden wir Mann und Maus mobilisieren. Schon für diesen Warnstreik musste die Zentralstelle für Polizeitechnik mit der GdP eine Notdienstvereinbarung schließen, damit die Funkkommunikation in der rheinland-pfälzischen Polizei nicht zusammenbricht. Auch in den Werkstätten der Fuhrparke, den Laboren des LKA zur DNA Untersuchung und an vielen anderen entscheidenden Stellen der Polizei wird dann außer einem Notdienst nicht mehr laufen“. Für den Warnstreik und die abschließende Kundgebung am 26. Februar rechnet die GdP mit einer Beteiligung von weit über 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der rheinland-pfälzischen Polizei.