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GdP Sachsen-Anhalt: Klare Absage der Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Polizeivollzugsbeamte

Magdeburg.

Der GdP ist bekannt geworden, dass im MF intensiv an der Verlängerung der Lebensarbeitszeit für alle Beamte gearbeitet wird. Das MF hatte innerhalb der Ressorts dazu bereits vorbereitende Gespräche geführt. Der Landsvorsitzende, Koll. Uwe Petermann, erteilte einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit für alle Beamten eine klare Absage.

Derzeit kann dies überhaupt kein Thema sein, wenn der Personalabbau durch die Regierung ernst gemeint sei. Für eins müsse sich die Landesregierung entscheiden.
Die vorgezogene Pensionsgrenze für Polizeivollzugsbeamte ist kein Privileg oder gar Dank für erbrachte Leistungen. Der Vollzugsdienst in Polizei fordert schlichtweg seinen Tribut, stellt Koll. Uwe Petermann fest. Streifenbeamte und Drogenfahnder haben nach 40 Jahren Einsatz ihre Gesundheit für den Bürger geopfert. Danach muss es aber auch gut sein.

Die Gewerkschaft der Polizei verweigert sich dem Thema der Verlängerung der Lebensarbeitszeit allerdings nicht vollständig. Wir haben klare Vorstellungen und Vorschläge für eine Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit. Wir sehen uns da in großer Übereinstimmung mit dem neuen Bundespräsidenten, der ebenfalls eine flexible Gestaltung der Lebensarbeitszeit fordert.

Die GdP schlägt vor, auf Antrag der Beamten/Beamtinnen bei gleichzeitig gegebener gesundheitlicher Eignung und Vorliegen des dienstlichen Interesses eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis zu 2 Jahren vorzunehmen. Dieser Vorschlag wurde offensichtlich nicht einmal diskutiert.