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GdP Sachsen-Anhalt: Tarifrunde 2013 weiter ohne Arbeitgeberangebot

Magdeburg.

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder sind ohne Annäherung geblieben. Bei der zweiten Gesprächsrunde in Potsdam legten die Arbeitgeber erneut kein Angebot vor.

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder sind ohne Annäherung geblieben.
Bei der zweiten Gesprächsrunde in Potsdam legten die Arbeitgeber erneut kein Angebot vor.


Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) sagte als Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die Tarifverhandlungen würden ohne ein Angebot der Arbeitgeber vertagt.


Die Forderung der Gewerkschaften nach 6,5 Prozent mehr Lohn passe nicht in die Landschaft und könne von den Ländern nicht finanziert werden. Im öffentlichen Dienst werde bereits gut bezahlt.


Die Verhandlungskommission der öD- Gewerkschaften im DGB bewertete das ausgebliebene Angebot als "schlechtes Zeichen für den Fortgang der Verhandlungen". Notwendig sei eine kräftige Reallohnsteigerung. Die Lohnschere zu den Tarifen der Privatwirtschaft dürfe sich für die öffentlich Bediensteten nicht weiter öffnen.


Zudem dürfe es keine Verschlechterung des Urlaubsanspruchs geben. Thema bleibe auch die Frage nach dem Umgang mit den Befristungen. Dies könne nicht daran scheitern, dass sich die Arbeitgeber hierzu keine tarifliche Regelung vorstellen könnten.

Jetzt müssen wir nachlegen und unseren Forderungen Nachdruck verleihen.

Deshalb haltet euch am 5. März 2013 bereit, um unsere Forderungen vor Beginn der 3. Verhandlungsrunde zu bekräftigen.
Nähere Infos erfolgen in Kürze.


Macht mit! Gemeinsame Ziele können wir nur gemeinsam erreichen!