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GdP Sachsen: Fehlende Polizisten sorgen für leichtes Spiel der Straftäter

Das ARD Morgenmagazin berichtete über die schwierige Arbeit der Polizei

Kesselsdorf.

Das ARD-Morgenmagazin berichtete am 25. Februar 2015 über den Alltag der Polizisten, auch der sächsischen. „Die Gewerkschaft der Polizei in Sachsen klagt über Personalmangel, wichtige Polizeiarbeit bleibe liegen. Leichtes Spiel für Straftäter!“

Ausführlicher sagt Hagen Husgen dazu:
"In den vergangenen Wochen wurde immer deutlicher, dass die sächsische Polizei nicht nur kräftemäßig, sondern vor allem auch personell an ihre Grenzen gestoßen ist. Versammlungen mussten abgesagt werden, Abschiebungen laufen nicht schnell genug - und immer steht die Polizei im Focus! Die Verantwortung wird hin und her geschoben, von der Kommune auf das Innenministerium, von den Ausländerbehörden auf die Abzuschiebenden. Der Polizist ist immer der Depp!

Die Ursache ist eine andere: Der Stellenabbau in Sachsen wird auch unter der neuen Regierung weiter vorangetrieben! Im nächsten Doppelhaushalt sollen noch einmal 270 Stellen wegfallen! Und an den Aufgaben für unsere Kolleginnen und Kollegen ändert sich nichts. Für alles bleiben wir verantwortlich … und halten weiter unser Kreuz hin. Dafür einen herzlichen Dank! Doch es sollte mehr sein …"

Am 2. März 2015 ist die öffentliche Anhörung zum Doppelhaushalt 2015/2016 im Sächsischen Landtag. An diesem Tag sollten die anwesenden (und auch nicht anwesenden) Politiker ganz genau den Worten des Landesvorsitzenden der GdP Sachsen lauschen, welcher als Sachverständiger im Haushalts- und Finanzausschuss auftreten wird. Wann wenn nicht jetzt können die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass wieder genügend Polizisten auf Sachsens Straßen für Sicherheit sorgen und sich Dank und Anerkennung für die verantwortungsvolle und schwierige Arbeit nicht nur auf verbales Verrenke beschränkt.

Hier finden Sie den Link zum Beitrag aus dem ARD Morgenmagazin.