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Tarifverhandlungen 2015

GdP Sachsen: Länder inszenieren eigene Bankrotterklärung

Kesselsdorf/Potsdam.

In der in Potsdam zu Ende gegangenen dritten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst haben die Länder wiederum kein Tarifangebot vorgelegt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht für die Blockade-Politik der Länder auch die schwarz - rote Landesregierung in Sachsen verantwortlich.

„Die Länder spielen in Potsdam ein unsauberes Spiel. Ihnen ist scheinbar die Handlungsfähigkeit des Staates sowie die Interessen der Landesbeschäftigten vollkommen egal“, sagte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Jörg Günther. Auch der sächsische Finanzminister Prof. Unland trägt Mitverantwortung an dem bisherigen Verlauf der Verhandlungen, denn er sitzt bei den Verhandlungen mit am Tisch.“

Nach den Plänen der Länder sollen Einschnitte in der Altersvorsorge durchgesetzt werden bevor überhaupt auf die berechtigten Forderungen nach Entgelterhöhungen eingegangen wird.
Das ist unsauber und zeugt keineswegs von einem Respekt für die geleistete Arbeit unserer Beschäftigten!

„Das ist eine Bankrotterklärung der Politik. Es gab noch nie so eine schlechte Gesprächskultur, wie wir sie jetzt bei den Ländern erleben“, sagte Günther.

Die GdP Sachsen ruft bereits jetzt für die kommende Woche zur Teilnahme an weiteren Aktionen mit den Partnergewerkschaften in Sachsen ihre Mitglieder auf!

Vor der anstehenden 4. Verhandlungsrunde am 28. März 2015 werden wir erneut ein Zeichen setzen.

GdP Sachsen Wir tun was!