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Terrorwelle in Paris

GdP Sachsen: Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste brauchen mehr Unterstützung und Vertrauen

Kesselsdorf/Dresden.

„Die Terrorwelle in Paris erfüllt uns mit Abscheu vor den Verbrechern, tiefem Mitgefühl für die Opfer und enger Verbundenheit mit unseren französischen Kolleginnen und Kollegen“, sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hagen Husgen. Die aktuellen Ereignisse, die allgemeine Sicherheitslage und die fortschreitende und zum Teil vergeudete Zeit veranlassen mich heute trotz unseres persönlichen Gespräches mich mit einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten zu wenden, so Husgen weiter.

Mit diesen Zeilen verbinden wir als GdP Sachsen die Hoffnung, dass der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen bei allen politischen Verantwortlichen des Innen- und des Finanzressorts seinen Einfluss im Sinne unserer aller Sicherheit geltend macht.

Terrorgefahr, Flüchtlingsproblematik, Demonstrations- und Versammlungsgeschehen, nicht enden wollende Einsätze und nicht zuletzt der tägliche Dienst belasten die Polizeibeschäftigten des Freistaates Sachsen physisch wie auch psychisch über ihre Grenzen hinaus. Es ist mehr als notwendig, dass lieber heute als morgen personelle Unterstützung „auf der Straße“ zur Verfügung gestellt wird und dazu alle Maßnahmen getroffen werden, die möglich sind.

Die Ereignisse vom Freitag zeigen deutlich, dass wir es uns nicht leisten können, noch weitere Wochen und Monate abzuwarten bis der erste (von uns als Gewerkschaft der Polizei alles andere als favorisierte) Wachpolizist ausgebildet ist.

Scheitern unsere Vorschläge an persönlichen Befindlichkeiten oder wiehert hier der Amtsschimmel?

Der kritische Punkt ist längst überschritten und erlaubt deshalb kein Warten oder zögerliches Handeln!

Tipp: Der Brief ist auf der Homepage der GdP Sachsen zum Download verlinkt.