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Kundgebung und Widersprüche auf Initiative der GdP Sachsen

GdP Sachsen fragt: "Wo ist unser Weihnachtsgeld?"

Dresden.

Zum 1. Dezember 2011 sahen die sächsischen Beamtinnen und Beamten auf ihrem Bezügeschein schwarz auf weiß, dass für sie das Weihnachtsgeld in Sachsen endgültig gestrichen worden ist. Durch die GdP Sachsen wurde sofort die Initiative ergriffen und kurzfristig eine Kundgebung vor der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden organisiert.

Eindeutige Frage! Foto: GdP
Schon im Vorfeld dieser Kundgebung gab es spontane Beifallsbekundungen durch die Mitglieder anderer Gewerkschaften und eine breite Bereitschaft, die GdP zu unterstützen. So befanden sich am 13. Dezember 2011 unter den über 1.000 Teilnehmern nicht nur Polizeibeschäftigte, sondern unter anderem auch Mitarbeiter der Justiz, Lehrer, Richter, Feuerwehrleute und Beschäftigte der Finanz- und Steuerverwaltung.

Vor der Kundgebung wurde durch die GdP ein Boot eingesetzt, welches auf der Elbe zwischen

dem Landtag und der Staatskanzlei die Frage „Wo ist unser Weihnachtsgeld?“ jedem Politiker, der sich von der Staatskanzlei in den Landtag flüchtete, dennoch vor Augen führte.

Sehr öffentlichkeitswirksam wurde während der Kundgebung gefordert, die Streichung der Sonderzahlung wieder zurückzunehmen. Es kann und darf nicht sein, dass die Beamtinnen und Beamten trotz steigender Konjunktur und Steuermehreinnahmen in Milliardenhöhe ständig für die Konsolidierung des sächsischen Haushalts herhalten müssen. Im Falle, dass die Sächsische Staatsregierung nicht einlenken wolle, wurden neben den momentan eingehenden tausenden Widersprüchen weitere Maßnahmen angekündigt.

Auf den Punkt gebracht: Hagen Husgen, sächsischer GdP-Landesbezirksvorsitzender, während der Kundgebung vor der Staatskanzlei in Dresden. Foto: GdP