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GdP Sachsen bei Ministerpräsidenten zum Gespräch: Probleme wurden aufgezeigt

Desden.

Am Montag haben sich die Spitzenvertreter der Einzelgewerkschaften des DGB, unter ihnen der Landesvorsitzende der GdP Sachsen, zu einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei getroffen. Bei diesem Treffen ging es vorrangig um die Schwerpunktthemen, die in den letzten Wochen Sachsen beschäftigen. So wurde ausführlich über die Demonstrationslagen und über die Integration von Flüchtlingen diskutiert, aber auch über die finanzielle Situation und die Energiepolitik.

Der GdP-Landesvorsitzende Hagen Husgen nutzte die Gelegenheit, um auf einige ausgewählte Probleme der sächsischen Polizei aufmerksam zu machen. So wurde über die Belastung bzw. Überlastung und über das Stimmungsbild innerhalb der Polizei gesprochen. Es darf nicht sein, dass gerade die Kolleginnen und Kollegen der geschlossenen Einheiten keinerlei Zulagen bekommen, wenn es diese schon im Zwei-Schicht-System gäbe", so Husgen.

Es sei auch völlig unverständlich, dass 100 Beamte mehr eingestellt werden sollen, aber an der Attraktivität des Polizeiberufs nichts geändert werde (Stichwort Weihnachtsgeld).

Ebenso wurde angemahnt, dass an der Ausrüstung und der Technik in der sächsischen Polizei auf keinen Fall gespart werden darf, so wie es der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2015/2016 momentan vorsieht.

Es bleibt zu hoffen, dass die Tinte des Ministerpräsidenten nicht ganz umsonst den Weg auf den Notizzettel gefunden hat, sondern diese Notizen auch den richtigen Adressaten erreichen.