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Besuch bei den „Wachpolizisten“ in Berlin

Thema Wachpolizei: GdP Sachsen stellte sich der Kritik

Dresden/Berlin.

Hagen Husgen und Torsten Scheller besuchten vor wenigen Tagen die „Wachpolizisten“ in Berlin und stellten sich der Kritik. Anlass dieses Besuches war die Kritik der GdP Sachsen in Bezug auf die Einstellung des sächsischen Wachpolizeidienstes. Die Berliner Kolleginnen und Kollegen wollten diese Kritik nicht so stehen lassen, waren teilweise sogar verärgert und baten um ein Gespräch, welches der Landesvorsitzende und sein Vertreter sehr gern annahmen.

In einer Gesprächsrunde wurde herausgearbeitet, dass Polizei Ländersache sei und das sächsische System keinesfalls mit dem Berliner vergleichbar sei. In Berlin gibt es diese Art der „Wachpolizei“ schon seit 1947 (damals noch Hilfspolizei). Sie ist seitdem kontinuierlich zu einer zusätzlichen und dauerhaften Säule der Sicherheitsarchitektur ausgebaut worden. Zur Unterstützung des Polizeivollzugsdienstes. Eine völlig andere Denke als im Freistaat Sachsen, wo sie zum wiederholten Male als „Hauruck-Aktion“ ins Leben gerufen wurde.

Die kleine sächsische GdP-Delegation verband diesen Besuch damit, um mit den Kolleginnen und Kollegen des Objektschutzes ins Gespräch zu kommen. Vor dem Reichstag, der amerikanischen oder britischen Botschaft und auch am Ehrenmal kam es zu interessanten Gesprächen vor Ort. Es konnten jahrzehntelange Erfahrungen aus erlebten Problemen „mitgenommen“ werden, die zukünftig auch in Sachsen eine Rolle spielen könnten. Die GdP Sachsen wird diese Erkenntnisse analysieren und in ihre Arbeit einfließen lassen.

Wir danken den Berliner Kolleginnen und Kollegen für Ihre Gastfreundschaft und Offenheit uns Sachsen gegenüber.