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GdP Schleswig-Holstein: Die Landesbeschäftigten machen Druck - Erfolgreicher Protesttag!

Kiel.

4.500 auf der Straße -1.000 GdP-Mitglieder marschieren mit: Das hat gesessen! Rund 4.500 Beschäftigte aus allen Bereichen der Landesverwaltung marschierten durch die Kieler Innenstadt. Mit ihrem Aufmarsch begleiteten sie lautstark die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder. Mit einer solchen Beteiligung hatten viele nicht gerechnet. Oliver Malchow, GdPLandesvorsitzender, zum Schluss seiner Rede während der Abschlusskundgebung vor dem Finanzministerium: "Ich bin sicher, die Landesregierung hat uns gehört."

Die Gewerkschaft der Polizei hatte ihre Mitglieder mit den Worten aufgerufen: Wer mehr Geld will, muss auf die Straße! Und so waren diesem Aufruf etwa 1.000 GdP-Mitglieder gefolgt, egal ob Beamte oder Beschäftigte. Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di hatte in seiner Rede während der Abschlusskundgebung auf die Reallohnverluste hingewiesen und ebenso auf die immer größer werdende Schere zwischen den Einkommen des Bundes und der Kommune einerseits und des Landes andererseits.

Allen, die dabei waren: Herzlichen Dank für ihre Solidarität und ihre Bereitschaft! Insbesondere gilt dieser Dank den Beamtinnen und Beamten. Denn auch bei einem möglichen Tarifabschluss ist nicht sicher, ob er für die Beamtinnen und Beamten, Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übernommen wird. Deshalb war die hohe Beteiligung der Beamten ein deutliches Signal.

Oliver Malchow an die Adresse der Landesregierung: "Wir können mehr, fordert es nicht heraus!"