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GdP Schleswig-Holstein: Stellenabbau bei Polizei politisch falsche Entscheidung

Kiel.

„Die Entscheidung des Landeskabinetts, 122 Stellen bei der Landespolizei abzubauen, ist politisch falsch“, sagte der Stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Manfred Börner. Er wies darauf hin, dass die Polizei bereits seit der schwarz-gelben Koalition ein Fehl von 160 Stellen vor sich hertrage. „Angesichts von Belastung, Überalterung, hohen Einsatzzahlen mit einer eskalierenden Gewalt im Alltag ist überhaupt kein Raum für weitere Personaleinsparungen.“

Wer angesichts dieser Voraussetzungen der Polizei weiteres Personal entzieht, muss sagen, was nicht mehr erledigt werden soll. Schleswig-Holstein gibt schon heute im Bundesvergleich das wenigste Geld für ihre Polizei und die Innere Sicherheit aus. „Dies soll jetzt durch ein Aufstocken der Negativbilanz anscheinend noch getoppt werden“, so der Stellvertretende GdP-Vorsitzende Manfred Börner. „Die beabsichtigten Stelleneinsparungen werden dazu führen, dass wir absehbar unserer Rolle als Bürgerpolizei nicht mehr gerecht werden können“.