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GdP: Terror gefährdet Deutschland konkret

Berlin.

Die Absage des Karnevalzuges in Braunschweig war nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die einzige Möglichkeit, eine unmittelbar drohende Gefahr abzuwenden und Menschenleben zu retten. GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow: „Polizei und Nachrichtendienste in Niedersachsen haben hervorragende Arbeit geleistet. Diese besonnene Entscheidung der Polizeiführung war zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger absolut notwendig."

Der GdP-Chef weiter: "Es stellt sich allerdings die Frage, wie lange die Polizei in Deutschland bei der ständig wachsenden Zahl gefährlicher Personen aus dem islamistisch-terroristischen Umfeld den Fahndungsdruck und die Überwachung der Szene noch aufrechterhalten kann.“

 „Wir laufen Gefahr“, so der GdP-Vorsitzende weiter, „dass uns die Entwicklung überrollt. Wenige Stunden vor den konkreten Hinweisen aus Braunschweig hat der Bundesinnenminister mit Blick auf das Attentat von Kopenhagen noch von einer abstrakten Gefahr gesprochen. Wir sollten uns endlich eingestehen, dass Deutschland konkret bedroht ist und der Polizei ausreichend Personal, Technik und Rechtsgrundlagen verschaffen, um mit dieser Bedrohung fertig zu werden.“