Zum Inhalt wechseln

GdP begrüßt Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Bayern in Sachen Wohnungseinbruch

Eberdingen.

"Wohnungseinbrüche hinterlassen nicht nur materiellen Schaden, sondern belasten die Betroffenen psychisch und physisch enorm. Die Polizei hat es hier mit gut organisierten Banden zu tun, die strategisch ihre Diebestouren planen", so der GdP-Landesvorsitzende Baden-Württembergs Rüdiger Seidenspinner. In allen Bundesländern sind die Zahlen deutlich nach oben gegangen, was ein konzeptionelles Handeln erforderlich machte. Dazu gehören neben Schwerpunktstreifen, Nutzung von Software auch Kooperationen zwischen den Bundesländern und dem benachbarten Ausland.

"Die Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität ist sehr personalintensiv", stellt Seidenspinner fest. "Wieder einmal wird deutlich, dass der Personalabbau, den die Polizei im Jahre 2007 hat erfahren müssen, ein Bärendienst für die Polizei, als auch für die Bevölkerung war", so der GdP-Chef. Die GdP begrüßt deshalb den am Freitag geschlossenen Kooperationsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern zur engeren Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität. Hierdurch werden die reisenden Kriminellen in der Bewegungsfreiheit deutlich eingeengt und Anfahrtswege, sowie Fluchtwege systematisch kontrolliert.

Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass sie von ihrer Polizei geschützt werden. Der GdP-Vorsitzende formuliert weiter, dass die Politik das Notwendige dazu beitragen muss, dass die Polizei ihrem Auftrag gerecht werden kann. Die Kooperation zwischen Bayern und Baden-Württemberg ist ein Mosaikstein hierzu.