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Spitzengespräch

GdP und IG BCE fordern mehr Investitionen in die Sicherheit

Berlin.

Zu mehr Investitionen in die Innere Sicherheit haben am Mittwoch in Berlin die Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften von GdP und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Oliver Malchow und Michael Vassiliadis, die Politik aufgefordert. Allein um den Berg von bis zu 20 Millionen Überstunden abzubauen, der im vergangenen Jahr angefallen ist, wären umgerechnet 9.000 Stellen notwendig. Insgesamt sind bei der Polizei in Bund und Ländern seit 1998 rund 16.000 Personalstellen abgebaut worden. „Dieser Fehlbedarf muss dringend ersetzt werden. Andernfalls sind die wachsenden Aufgaben der Polizei kaum mehr zu bewältigen“, so der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow.

„Meine Gewerkschaft unterstützt die Forderungen der GdP mit ganzer Kraft“, erklärte Michael Vassiliadis. „Wir wollen eine gut ausgestattete Polizei, die den steigenden Anforderungen gerecht werden kann.“ In schwierigen Zeiten mit neuen Bedrohungen durch Extremismus jedweder Art müsse der Staat bereit sein, „in die innere Sicherheit zu investieren“.

Vassiliadis: „Das ist ein notwendiger Beitrag, um unsere Freiheit und unsere Art des Zusammenlebens zu verteidigen.“ Die demokratische Polizei in Deutschland müsse gestärkt werden, „damit die Polizistinnen und Polizisten weiterhin einen guten Job machen können“. Die IG BCE habe „allergrößten Respekt“ vor der Leistung der Polizei gerade in den herausfordernden vergangenen Monaten.



Einig in der Sache: Die Polizei braucht Verstärkung, fordern die Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften von GdP und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Oliver Malchow (r.) und Michael Vassiliadis. Foto: Zielasko