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Nach Polizistenmord:

GdP Bayern erschüttert über Kaltblütigkeit der Täter

München.

Der heutige Tag zeigt einmal mehr das hohe Risiko des Polizeiberufs. Nach einer reinen Routinekontrolle wurde heute Nacht nach einer Verfolgungsfahrt aus dem Nichts das Feuer auf zwei Polizeibeamte eröffnet. Dabei wurde ein Kollege so schwer verletzt, dass er noch am Tatort verstarb. Die Gewerkschaft der Polizei Bayern verurteilt die Tat aufs Schärfste und fühlt mit den Angehörigen des getöteten Kollegen.

Die Bayerische Polizei wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um die beiden Polizistenmörder dingfest zu machen. Derzeit sucht ein Großaufgebot die beiden Täter.

Die GdP Bayern hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die steigende Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft angeprangert und verurteilt.
Landesvorsitzender Helmut Bahr zeigt sich erschüttert: „Obwohl man um dieses enorm hohe Risiko als Polizist natürlich weiß, ist es dennoch furchtbar, solchen Vorfällen relativ hilflos gegenüber zu stehen. Das Wichtigste ist nun erst einmal die beiden Täter zu fassen und den Angehörigen des Opfers die Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigen. Auch die beteiligte Polizeibeamtin muss bestmöglich betreut werden. Danach muss man prüfen, welche Konsequenzen möglicherweise aus diesem Vorfall gezogen werden müssen.“

Seit 1945 sind nach der GdP vorliegenden Zahlen 392 Polizeibeamtinnen und -beamte getötet worden.