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Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums fordert Polizeischutz

GdP Berlin: Polizei kann Neuköllner Schulen nicht schützen

Berlin.

„Die Polizei ist personell nicht in der Lage, Neuköllner Schulen zu schützen.“ Darauf hat heute der stellvertretende Landesbezirksvorsitzende der GdP Detlef Herrmann hingewiesen. „Mit der Einsparung von 4.000 Polizisten in den letzten 10 Jahren haben Senat und Parlament der Polizei die Möglichkeit genommen, die Sicherheit auf Schulhöfen und Schulwegen zu gewährleisten. Der Senat hat damit diese staatliche Aufgabe zum Nachteil der Schülerinnen und Schüler privatisiert.“ „Wir haben“, so Herrmann, „schon vor Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt.“

„Das wurde politisch und gesellschaftlich nicht ernst genommen. Die Folgen müssen jetzt die Schülerinnen und Schüler tragen und auch die Eltern, die zu Recht Angst um ihre Kinder haben.“

„Die zwischen SPD und CDU vereinbarte zusätzliche Einstellung von 250 Polizistinnen und Polizisten bleibt wirkungslos“, kritisiert Herrmann.

„Die Einstellung von 200 Polizisten sind ein ‚alter Hut‘. Sie sollen zum Schutz der Fahrgäste im ÖPNV eingesetzt werden. 50 zusätzliche Polizisten bewirken bei einem Personalabbau von ehemals rund 20.000 auf rund 16.000 Polizisten gar nichts. Sie stehen nach ihrer Ausbildung auch erst ab 2013 zur Verfügung.“