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GdP: Einkommensverbesserung beste Medizin gegen die Depression

Berlin.

Als ein notwendiges Signal zur Belebung der Binnenkonjunktur und beste Medizin gegen wirtschaftliche Depression hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft
der Polizei (GdP), Konrad Freiberg die am Dienstag von den Gewerkschaften ver.di, GEW, GdP und DBB-Tarifunion beschlossene Forderung zur Einkommensrunde 2009 in den Ländern bezeichnet. Freiberg: „Eine lineare Erhöhung um acht Prozent, mindestens jedoch 200 Euro, ist nach Jahren der Kürzungen und des Sparens im öffentlichen Dienst mehr als angemessen.“

Vor allem im Hinblick auf die Nachwuchsgewinnung sei es erforderlich, so Freiberg, den öffentlichen Dienst wieder attraktiver zu machen.

Freiberg: „Der Finanzcrash hat gezeigt, dass der Rückbau des Staates und sein Rückzug von seinen originären Aufgaben der Daseinsfür- und -vorsorge ein verhängnisvoller Fehler war. Jetzt gilt es, die vernachlässigten staatlichen Strukturen neu aufzubauen, mit mehr und gut qualifiziertem Personal, das auch Anspruch auf eine leistungsgerechte Bezahlung hat.“

Für die beamteten Beschäftigten des öffentlichen Dienstes fordern die Gewerkschaften eine zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des zu erwartenden Tarifergebnisses.
 
 

Stellten die gemeinsame Forderung der Gewerkschaften zur Einkommensrunde der Länder 2009 am Dienstag, 9. Dezember 2007, auf einer Pressekonferenz in Berlin vor: Ilse Schaad (GEW), Konrad Freiberg (GdP), Frank Stöhr und Peter Heesen (DBB-Tarifunion), Frank Bsirske und Achim Meerkamp (ver.di) (von links). Foto: Holecek