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GdP Hamburg fordert volle Vergütung der Castor-Bereitschaftszeiten!

Hamburg.

Nach Überzeugung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg müssen auch die Bereitschaftszeiten der Polizeikräfte beim Castortransport 2011 vollständig vergütet werden. „Nach diesen enormen Belastungen für unsere Kolleginnen und Kollegen ist es zwingend geboten, sämtliche Bereitschafts- und Einsatzzeiten hundertprozentig anzurechnen“, fordert der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Gerhard Kirsch.

„Hier ist die Politik aufgefordert, ihre Schuld gegenüber den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten zu begleichen. Wir stehen vor unmenschlichen Arbeitszeiten, einer ungeklärten Strahlenbelastung und haben fassungslos die Angriffe durch gewalttätige Autonome gesehen. Die Kollegen haben ein Anrecht auf die Wertschätzung von staatlicher Seite“, stellt der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende fest.

„Die Kolleginnen und Kollegen haben für die Erfüllung ihrer dienstlichen Pflicht ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt! So sind die Fakten“, sagt Gerhard Kirsch.
„Wer nicht vor Ort und sich nicht selbst ein Bild des Einsatzes gemacht hat, der sollte auch in der Öffentlichkeit Zurückhaltung üben. Das schreibe ich all den Politikerinnen und Politikern ins Stammbuch, die jetzt über die Polizei herfallen! Viele Redenschwinger wissen einfach nicht, was sie an der Polizei haben und wie überaus belastend diese Einsätze sind. Unser größter Respekt gilt hier ganz klar allen Einsatz- sowie Verwaltungs- und Versorgungskräften, ganz gleich ob Beschäftigte der Polizei oder zeitlich befristete Hilfskräfte! Hut ab dafür.“