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GdP Niedersachsen: Wieder Umorganisation in Zentraler Polizeidirektion?

hannover.

Nach Informationen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) steht bei der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) erneut eine Umorganisation an. Zum 1. Januar 2012 soll die Anzahl der Abteilungen offensichtlich von fünf auf vier reduziert werden. Dabei sollen bestehende Abteilungen aufgelöst und neu strukturiert werden. „Die ZPD kommt nicht zur Ruhe. Nach einer Umorganisation der Bereitschaftspolizei im Jahr 2009, der Reduzierung der Wasserschutzpolizei und der Hubschrauberstaffel 2011 sowie der Herauslösung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes zum 1. Januar 2012 soll die Organisationsstruktur offenbar erneut verändert werden“, sagt GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff.

„Den Beschäftigten der ZPD wird damit viel zugemutet. Die einschneidenden Veränderungen der vergangenen Jahre sind noch nicht verarbeitet, da sorgen neue Planungen erneut für Unruhe bei den Beschäftigten. Die GdP erwartet, dass die Personalvertretungen unverzüglich über die Absichten des Innenministeriums informiert werden“, fordert der GdP-Landesvorsitzende.

Bereits in der vergangenen Woche war das Vorgehen von Innenminister Uwe Schünemann auf erhebliche Kritik in Niedersachsen gestoßen. Die offenbar anstehenden Umstrukturierungen in der ZPD verunsichern die Polizeibeschäftigten nach Auffassung der GdP nun erneut. „Insbesondere die Geheimniskrämerei im Vorfeld von Veränderungen muss endlich aufhören“, betont Dietmar Schilff.