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GdP Sachsen sagt NEIN! zur geplanten Polizeireform

Dresden.

Der geplante Stellenabbau und die Halbierung der Polizeidienststellen im Zuge der geplanten Polizeireform in Sachsen stehen thematisch im Mittelpunkt des 6. Landesdelegiertentages der Gewerkschaft der Polizei Sachsen. Der scheidende Landesvorsitzende der GdP Sachsen, Matthias Kubitz fordert im Namen der Mitglieder eine Polizeireform für Sachsen, die diesen Namen verdient und wendet sich klar gegen einen Kahlschlag im Sparwahn an der Sicherheit im Freistaat Sachsen. Bekräftigt wurden diese Forderungen durch den neugewählten Landesvorsitzenden Hagen Husgen. Husgen wurde mit den Stimmen aller Mandatsdelegierten zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

In seiner Rede präzisierte Husgen das NEIN der GdP-Sachsen zur geplanten Polizeireform:
  1. Ein Stopp dem Stellenabbau
  2. Die Aufgaben der Polizei sind auf den Prüfstand zu stellen
  3. Eine Verjüngung der sächsischen Polizei
  4. Eine Polizeireform, die den Menschen in Sachsen Sicherheit garantiert

Der Wechsel an der Spitze des Landesvorstandes der GdP erfolgte planmäßig und satzungsgemäß nach zwei Wahlperioden. Acht Jahre war Matthias Kubitz als Landesvorsitzender der GdP Sachsen ein Garant für fachliche Kompetenz und Wahrhaftigkeit in allen Fragen zur sächsischen Polizei.

Die Delegierten dankten Matthias Kubitz mit Dankesworten und langem Beifall für die von ihm geleistete Arbeit. Kollege Kubitz gratulierte seinem Nachfolger Hagen Husgen als neuer Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in der Gewissheit, dass mit seiner Wahl die GdP auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner ist.