Zum Inhalt wechseln

Einkommensrunde 2009:

GdP an der Saar lässt nicht locker!

Sarrbrücken.

Wir wollen den Druck auf die Landesarbeitgeber vor der 4. Verhandlungsrunde am 28. Februar/ 1. März 2009 in Potsdam nochmals erhöhen. Die Stimmung bei den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ist insbesondere wegen der arroganten Verhandlungsführung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) unter der Regie des niedersächsischen Finanzministers, Hartmut Möllring, äußerst gereizt.

Wir lassen nicht locker!
Wir fordern 8%, mindestens aber 200 € mehr!

Aufruf zur Teilnahme an der Protestdemonstration der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes

am Freitag, 27. Februar 2009,
in Saarbrücken
  • Aufstellung des Demonstrationszuges um 10:30 Uhr in der Trierer/ St. Johanner Straße (vor Nachtwerk gegenüber der alten Post)
  • Kundgebung um 11:30 Uhr auf Gustav-Regler-Platz (hinter Saarbrücker Rathaus)

Herr Möllring soll sich nur nicht täuschen: Die Kampfbereitschaft der Gewerkschaften ist hoch.

Die Landesbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten unseres Landes und unserer Gemeinden erwarten insbesondere von unserem Ministerpräsidenten, Peter Müller, endlich ein Machtwort, damit verhandelbare Vorschläge auf den Tisch kommen.

Die Länderarbeitgeber hatten am vergangenen Wochenende ein völlig inakzeptables Tarifangebot mit einer Laufzeit von 2 Jahren auf den Tisch gelegt, das - umgerechnet auf 12 Monate unter Berücksichtigung von 6 Nullmonaten in 2009 und keiner Erhöhung in 2010 – nur 1,3 % bedeutete. Für die Landesbeschäftigten und Landes- und Kommunalbeamtinnen und –beamten wäre dies mit Reallohn-Verlusten und einer völligen Abkoppelung von der Lohn- und Besoldungsentwicklung im Kommunal- und Bundesbereich verbunden.