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GdP-Niedersachsen mit Spendenaufruf

GdP trauert um bei Bombenentschärfung getötete Kollegen

Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei trauert um die am Abend des 1. Juni 2010 in Göttingen bei der Entschärfung einer Fliegerbombe getöteten Beamten des niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Bernhard Witthaut, stellv. GdP-Bundesvorsitzender und Vorsitzender der GdP-Niedersachsen: "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der getöteten Beamten.“ Den zwei Schwer- und vier Leichtverletzten Kollegen wünscht die GdP baldige Genesung.

Der Blindgänger, so erste Meldungen, sei etwa eine Stunde vor einer geplanten Entschärfung gegen 21.30 Uhr aus bislang unbekannter Ursache detoniert. Zu diesem Zeitpunkt habe keiner der Männer direkt an der Zehn-Zentner- Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gearbeitet. Zeugen hatten berichtet, dass der Knall im Umkreis von mehreren Kilometern zu hören war.

Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten am Abend mit der routinemäßigen Vorbereitung der Entschärfung begonnen. Die mit einem Säurezünder ausgerüstete Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war auf dem Göttinger Schützenplatz in sieben Metern Tiefe entdeckt worden und galt als hochgefährlich.

Spendenaufruf
Die GdP Niedersachsen hat zugunsten der Hinterbliebenen und der verletzten Kollegen ein Spendenkonto eingerichtet.

Sonderkonto Nr. 110
SEB Bank AG
BLZ: 250 101 11
Empfänger: GdP Niedersachsen
Kennwort: „Bombenräumung Göttingen“

Die GdP bittet darum, Spenden auf das genannte Konto überweisen. Nach Abschluss der Spendenaktion am 31. Juli 2010 wird der gespendete Betrag in geeigneter Weise an die Hinterbliebenen und die schwer Verletzten übergeben.