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Erste Reaktion der GdP Hamburg auf die durch den Senat beschlossenen Sparmaßnahmen!

Hamburger Polizei drückt der Schuh und verursacht heftige Schmerzen!

Hamburg.

„In der Regierungserklärung hat sich der erste Bürgermeister auch zu Sparmaßnahmen für alle Hamburger Beamten geäußert. Die geplanten Einschnitte oder sogar die Streichung des Weihnachtsgelds sind aus Sicht der GdP sehr schmerzhaft, da es vielen Familien immer mehr zur Deckung der laufenden Kosten dient.

Leider wurden keine Details zu weiteren Sparmaßnahmen im Bereich der Polizei Hamburg genannt. Ob es weitere Hiobsbotschaften geben wird, muss abgewartet werden. Die derzeitige Regierung hat leider gezeigt, dass alle 7-8 Monate neue Sparpläne aufgelegt werden.“ bemerkte die stellvertretende Landesvorsitzende der GdP Hamburg, Susanne Söder, auf die heutige Regierungserklärung in der Bürgerschaft.

„Trotz aller Einsicht in Sparzwänge der Regierung müssen wir den Hamburgerinnen und Hamburgern eindringlich verdeutlichen, dass die Arbeitsverdichtung und die Erhöhung der Arbeitsbelastung für alle Hamburger Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ausgereizt sind!

Bereits in den so genannten „fetten Jahren“ wurde von der Regierung auf den Rücken der Kolleginnen und Kollegen der Schutz-, Wasserschutz und Kriminalpolizei Stellen gestrichen, die Aufgaben verdichtet, Arbeitszeiten erhöht und Einmalzahlungen gekürzt. Aktuell gibt es eine Beförderungssperre bei der Hamburger Polizei.
Gleichzeitig sind im täglichen Dienst und bei Großveranstaltungen in der „Eventstadt Hamburg“ die Anzahl der Einsätze gestiegen. Aber nicht nur die Anzahl, auch die körperliche Belastungen in den Einsätzen haben ihre Grenzen erreicht! Die Zahl der im Einsatz verletzten Polizistinnen und Polizisten steigt stetig. Neben Steinen, Flaschen, Molotowcocktails und anderen Wurfgeschossen wurden vor kurzem auch Splitterbomben von Demonstranten gegen Polizeibeamte eingesetzt!“

Susanne Söder zeigt eindringlich auf: „Ich bewundere die Motivation und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen, aber es muss jeder Hamburgerin und jedem Hamburger bewusst sein, dass das Personal der Hamburger Polizei und deren körperliche Gesundheit endlich sind! Der erste Bürgermeister sollte bedenken: Eine Schraube kann nicht unendlich angezogen werden, denn: nach fest kommt ab.“