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Gewerkschaft der Polizei:

Islamische Einrichtungen und Verbände strenger überprüfen

Berlin.

Eine strengere Überprüfung der Tätigkeit von Moscheevereinen, Islamverbänden und islamischen Kultur- und Wohlfahrtseinrichtungen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gefordert. GdP-Vorsitzender Oliver Malchow: „Die wachsende Zahl vor allem junger Muslime, die sich vom Salafismus und von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in ihren Bann ziehen lassen, zeigt, dass die islamischen Institutionen in Deutschland offensichtlich versagt haben. Ihre Spitzenvertreter zählen regelmäßig zu ernst genommenen Gesprächspartnern in Politik, Medien und Gesellschaft. Sie müssen endlich ihre Verantwortung im Kampf gegen die Radikalisierung ernst nehmen, um den Zulauf zu den Salafisten zu stoppen.“

Dazu gehöre auch, so der GdP-Vorsitzende, die Verpflichtung zu einer engeren Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden.

Malchow: „Es erscheint mir unwahrscheinlich, dass diese Organisationen nichts davon mitbekommen, wenn sich extremistische Netzwerke gründen, Menschen radikalisieren und sich den Salafisten anschließen. Sicherlich wären auch deutlichere Bekenntnisse der Vertreter dieser Organisationen zu Recht und Gesetz in unserem Land wünschenswert. Die überzeugenden Aufrufe zur Gewaltlosigkeit anlässlich der Kurdendemonstrationen waren ein gutes Beispiel.“