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Nach Krawallen am Wochenende

GdP-Vize Radek: Angriffe auf Polizeibeamte müssen endlich härter bestraft werden

Berlin.

Als bedrückend und ein Zeichen zunehmender Verrohung hat der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Jörg Radek die Gewaltausbrüche am Wochenende bezeichnet, bei denen mehrere Personen zum Teil schwer verletzt und Polizisten massiv angegriffen worden waren. Radek unterstrich die Forderung seiner Organisation, Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte härter zu bestrafen. Radek: „Die Politik muss endlich das Zeichen setzen: Wer Polizeibeamte angreift, wird in jedem Fall mit Haft bestraft.“

Wenige Tage nach den Terroranschlägen in Paris mit vielen Toten und Verletzten könne man nur Abscheu gegen Menschen empfinden, die ungeachtet der jüngsten Gewalt und ohne Respekt vor den Opfern, sportliche oder politische Ereignisse zum Anlass nehmen, mit größter Brutalität und Menschenverachtung Krawalle auszulösen.

Der GdP-Vize weiter: „Meine Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr im Einsatz sind, um ihre Mitbürger vor Terroristen zu schützen, die Gesundheit und Leben im Kampf gegen den Terrorismus riskieren, werden zur Zielscheibe der Gewalt von Fußballfans und Linksextremisten. Das ist nicht länger hinnehmbar.“

Bei mehreren Fußballereignissen wie beim Spiel Schalke gegen Bayern kam es am Wochenende zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Auch bei einem Protest gegen den NPD-Parteitag in Weinheim kam es aus den Reihen der Gegendemonstranten zu Gewalttätigkeiten und Angriffen auf die Polizei.

Foto: © Robin Backes - pixelio.de