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Mehr europäisches Engagement bei Polizeiausbildung in Afghanistan gefordert

Baden-Baden/Berlin.

Baden-Baden. Für einen stärkeren Ansatz der Polizeiausbildung in Afghanistan mit mehr europäischem Engagement sprach sich der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg im Interview mit Werner Sonne vom ARD-Morgenmagagzin aus. Wer die Lage in Afghanistan kenne, der wisse, dass die Probleme unterschätzt wurden. Die deutsche Polizei sei mit 150 Kolleginnen und Kollegen im Land. Angesichts 80.000 auszubildender afghanischer Polizeibeamter stießen die Polizeausbilder an Grenzen.


Die weitere Vorgehensweise der NATO in Afghanistan ist das Top-Thema des diesjährigen Gipfels.

Der GdP-Vorsitzende brach nach dem Interview zu einer Lageerkundung auf. Im Laufe des Tages wird er in Offenburg und Kehl Einsatzkräfte besuchen. Am späteren Nachmittag trifft er in der Hauptbefehlsstelle der BAO Atlantik in Freiburg ein.

Krawalle in Straßburg
Nach gewaltsamen Protesten vor dem Auftakt des NATO-Gipfels seien, so berichten verschiedene Agenturen und Medien, in Straßburg rund 300 Personen festgenommen worden.Etwa 100 von ihnen befänden sich noch in Polizeigewahrsam, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Die französische Polizei habe am Donnerstagabend Tränengas und Gummigeschosse einsetzen müssen, um die NATO-Gegner am Zugang zur Innenstadt zu hindern. Bis zu 800 Demonstranten hätten versucht, aus Absperrgittern und Mülleimern Barrikaden zu errichten, sagte der Sprecher. Einige Mülleimer seien in Brand gesteckt, mehrere Bushaltestellen und Telefonkabinen zerstört worden. Verletzte soll es den Angaben zufolge nicht gegeben haben . (Quellen: dpa, ap, sueddeutsche.de, bild.de)

Screenshots: ARD-Tagesschau