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Nach Terror-Lage in München - GdP Bayern entsetzt und in tiefer Trauer

München.

Es sei jetzt nicht die Zeit für sicherheitspolitische Debatten, stellte die GdP Bayern angesichts der Terrorlage in München fest. Forderungen, Besserwisserei oder Schuldzuweisungen seien unangebracht und brächten nichts, so der GdP-Landeschef Peter Schall in der Nacht zu Samstag.

Polizei unterstützen, Verständnis für Kontrollen aufbringen

Schall führte fort: "Unfassbar für uns alle kam es heute, gegen 17.52 Uhr zu einer Schießerei mit 8 Toten und einer Vielzahl von Verletzten. Die bis zu 3 Täter sind bislang flüchtig. Die Fahndung läuft auf Hochtouren und erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet München.

Wir treten für die vorbehaltlose Unterstützung unserer Polizei, unserer Nachrichtendienste und unserer Sicherheitsbehörden ein. Der Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen muss auf die Verhinderung weiterer Anschläge sowie die Ermittlung und Aufklärung der Hintergründe der Tat, vor allem im sozialen Umfeld der Attentäter, zielen.

Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis für notwendige Kontrollen und Maßnahmen. Bitte unterstützen Sie unsere Kolleginnen und Kollegen bei der Polizei und den Rettungsdiensten, indem Sie Anweisungen unbedingt Folge leisten. Wenn sie sachdienliche Hinweise haben, beispielsweise im Vorfeld auffällige oder verdächtige Handlungen wahrgenommen oder dokumentiert haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Polizei. Sie tun aber niemandem einen Gefallen, wenn Sie am Tatort fotografieren oder filmen. Es stellt eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte dar, deren Arbeit schon schwer genug ist.

Die GdP trauert mit den Angehörigen der Verstorbenen. Den Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung und die Kraft, den Schrecken verarbeiten zu können. Die Abscheu vor Gräueltaten eint alle Demokraten. Wir verurteilen diese Tat, die mit feigem Handeln unschuldige Menschen mit schrecklichem Leid überzogen hat."