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Auch Polizeisport im Fokus

Personalräte erörtern vertretungsrechtliche Lage

Berlin.

Zu einem zweitägigen Forum trafen sichEnde Februar die GdP-Vorsitzenden der Haupt- und Gesamtpersonalräte in der Polizei in der Berliner GdP-Bundesgeschäftsstelle. Durch das umfangreiche Programm führte GdP-Vize Arnold Plickert. Dieses Forum diente einem gemeinsamen Informations- und Erfahrungsaustausch zu personalvertretungsrechtlichen Problemen. Sven Hüber, Vorsitzender des Bundespolizeihauptpersonalrates, stellte die neue Erschwerniszulagenverordnung des Bundes vor. Er machte insbesondere deutlich, welche Schwierigkeiten es bei der Umsetzung gegeben hatte und welche Klippen zu meistern waren.


Intensiver Meinungsaustausch der GdP-Haupt- und Gesamtpersonalräte.


GdP-Bundesvorsitzender Oliver Malchow informierte die Personalräte über die aktuelle gewerkschaftspolitische Lage. Einen breiten Raum nahm auch die Diskussion über die Föderalismusreform und deren Folgen ein. Dabei wurde aber auch deutlich, dass viele Dinge, die auch schon vor der Föderalismusreform 2006 im argen Lagen, heute gerne als Folge der Föderalismusreform deklariert werden. Gegenstand weiterer Erörterung waren zudem Themen, wie die Weiterverwendung vor Versorgung (Polizeidienstunfähigkeit), finanzielle Zuwendungen im Rahmen von Versetzungen, gleiche Abfindung für gemeinsame Einsätze.

Der Vorsitzende des Deutschen Polizeisportkuratoriums, Polizeidirektor Uwe Kilz, stellte den Teilnehmern die Konzeption "Gesundheits- und Präventionssport (GPS) im Polizeivollzugsdienst" vor.


Uwe Kilz, Direktor des Deutschen Polizeisportkuratoriums (m.), im Gespräch mit dem GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow und seinem Stellvertreter, Arnold Plickert. Fotos (2): Zielasko