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Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) zur flexiblen Gestaltung des Renteneintritts

Das Papier benennt sowohl arbeitsmarktpolitische Maßnahmen als auch notwendige Anpassungen im Rentensystem

 Vorrangiges Ziel ist aus der Sicht der BAGSO, den Anteil derjenigen zu erhöhen, die bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen; zurzeit liegt dieser Anteil bei nur 25 %. Die Möglichkeiten eines gleitenden Übergangs müssen, auch über das Regeleintrittsalter hinaus, verbessert werden. Die BAGSO-Verbände fordern aber auch einen sozialen Ausgleich zwischen denen, die länger arbeiten können und wollen, und denen, die dazu nicht in der Lage sind. Sie sind daher für eine Beibehaltung des halben Beitrags, den Arbeitgeber bei der (Weiter-)Beschäftigung von Vollrentnern in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen müssen (sog. isolierter Arbeitgeberbeitrag), sowie für weitere Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente.

Bereits am 6. Mai 2015 konnte die BAGSO-Vorsitzende und frühere Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr das Positionspapier im Rahmen eines persönlichen Gesprächs Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übergeben. Die Bundeskanzlerin kündigte an, im Rahmen ihrer Ansprache zur Eröffnung des 11. Deutschen Seniorentages am 2. Juli 2015 im Congress Center Messe Frankfurt (Main) auch zu diesem Thema Stellung zu beziehen.

Das Positionspapier kann hier, unter www.bagso.de abgerufen werden.