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Problemfans beim Namen nennen

GdP NRW: Gewalt beim Fußball energischer bekämpfen

Düsseldorf.

Anlässlich der gewalttätigen Ausschreitungen rund um das DFB-Pokalspiel Borussia Dortmund – Dynamo Dresden sieht die GdP NRW dringenden Handlungsbedarf. Frank Richter, Landesvorsitzender der GdP: „Wer versucht, ein Stadion zu stürmen und dabei Gewalt nicht nur billigend in Kauf nimmt, sondern es darauf anlegt, Gewalt auszuüben, hat beim Fußball nichts verloren. Hier hilft nur konsequentes Einschreiten.“ Gerade die GdP NRW habe auf mehreren Veranstaltungen mit Fan- und Ultra-Gruppierungen über neue Wege der Gewaltbekämpfung geredet. Der gestrige Vorgang zeige, so Richter weiter, dass es zu viele so genannte Fans gibt, die auf einem völlig anderen Weg sind.

Aber auch die Vereine sieht Richter in der Pflicht: „Die Vereine müssen sich deutlicher von Gewalttätern distanzieren. Diejenigen, die das nicht tun, müssen klar und deutlich beim Namen genannt und bestraft werden.“ Dazu sei es erforderlich, so der GdP-Landeschef, das jährliche bundesweite Lagebild der Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) auf Landes- und Vereinsebene herunter zu brechen: „Es muss deutlich werden, welche Fans hauptsächlich für die Gewalttaten und letztendlich für 344 verletzte Unbeteiligte und 243 verletzte Polizistinnen und Polizisten verantwortlich sind."