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DGB-Veranstaltung mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles:

Rente muss für ein gutes Leben reichen

Berliner Renten-Gesprächsrunde, unter anderen mit der Grünen-Chefin Simone Peter (3.v.r.) und dem Vorsitzenden der Links-Partei, Bernd Riexinger (2.v.r.). Foto: Körner
Berliner Renten-Gesprächsrunde, unter anderen mit der Grünen-Chefin Simone Peter (3.v.r.) und dem Vorsitzenden der Links-Partei, Bernd Riexinger (2.v.r.). Foto: Körner
Berlin.

Eine Debatte über die Zukunft der Alterssicherung ist überfällig. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

Von seiner Rente auch dann in Würde leben können

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Foto: Körner
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Foto: Körner
Die Rente muss für ein gutes Leben reichen. Als erstes ist das gesetzliche Rentenniveau zu stabilisieren. Langfristig muss das Rentenniveau deutlich erhöht werden. Die betriebliche Altersversorgung ist auszubauen. Auch die heute Jungen brauchen eine Rente, die vor sozialem Abstieg und Armut schützt.

Nach einem langen Arbeitsleben muss man von seiner Rente auch dann in Würde leben können, wenn es Brüche in der Erwerbsbiografie gibt: Kindererziehung, Schule oder Studium, Phasen von Arbeitslosigkeit und Niedriglohn. Der soziale Ausgleich in der Rente muss wieder gestärkt werden. Die Übergänge vom Arbeitsleben in den Ruhestand und die Erwerbsminderung müssen besser abgesichert werden.

Eine gestärkte betriebliche Altersversorgung leistet einen Beitrag in Richtung auf die Sicherung des Lebensstandards. Dazu braucht es aber auch ein stabiles und ausreichendes Niveau der gesetzlichen Rente. Das Rentenniveau jetzt zu stabilisieren, ist der erste Schritt. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften fordern mit Nachdruck einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

Die Vorschläge des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften wurden am 21.09.2016 in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert. Für die GdP nahmen Elke Gündner-Ede und Alberdina Körner teil.