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GdP in ZDF-Talksendung mit Maybrit Illner

Sachsens Landeschef Hagen Husgen diskutierte zum Thema "Hass auf die Politik - Gefahr für die Demokratie?"

Foto: zdf.de
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Berlin.

Nach den Ereignissen am vergangenen Wochenende in Dresden hat sich die ZDF-Talksendung Maybrit Illner am Donnerstagabend dem Thema "Hass auf die Politik - Gefahr für die Demokratie?" gewidmet. Zu den Gästen zählte als Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) der sächsische GdP-Landesvorsitzende Hagen Husgen. Er verteidigte in der Sendung den Einsatz der Polizei rund um den Tag der Deutschen Einheit in Dresden und betonte, dassdie Sicherheitskräfte eine gute Arbeit geleistet hätten. In den vergangenen Tagen war in den Medien eine Debatte darüber entbrannt, ob die lautstarken Proteste Hunderter Demonstranten gegen die Bundesregierung und Pöbleleien gegen Spitzenpolitiker der Bundesrepublik nicht hätten unterbunden werden müssen. Sie trügen ihren Hass gegen die "Volksverräter" auf die Straße, hieß es.

Erfolgreicher Polizeieinsatz

Husgen verwies auf das Neutralitätsprinzip der Polizei. Er äußerte zugleich sein Unverständnis dafür, dass die gesamte, gut bewältigte Polizei-Einsatzlage in der Öffentlichkeit auf die Pöbeleien einiger weniger am 3. Oktober und den Satz eines Polizeibeamten bei einem Pegida-Aufmarsch reduziert werde. Im Vorfeld seien Aktionen prophezeit worden, die eine friedliche Veranstaltung in Frage stellten. "Ja, es gab sicher auch die eine oder andere Polizeiaktion, die bei dem Einen oder Anderen nicht gut ankam. Das ist Polizeialltag und zur Aufarbeitung wird es Nachbetrachtungen und Auswertungen geben. Aber es gab keine Verletzten, keine Toten, keine martialischen Auseinandersetzungen, keine Wasserwerfereinsätze am Einheits-Wochenende", erklärte der GdP-Landesvorsitzende.

Debatte im ZDF-Polit-Talk Maybrit Illner über die Ereignisse in Dresden

Mediathek-Link: Die Debatte als Video-Download