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Stellvertretender GdP-Landesbezirksvorsitzender Detlef Herrmann: „Die Absage des Guggenheim-Projekts ist die Folge einer verfehlten Sicherheitspolitik des SPD/DIE LINKE-Senats, die jetzt von der SPD und CDU fortgesetzt wird"

GdP Berlin: Absage des Guggenheim-Projekts ist die Folge der Fortsetzung einer verfehlten Sicherheitspolitik

Berlin.

„Vor dem Hintergrund des weiter andauernden Personalabbaus in der Berliner Polizei werden große internationale Unternehmen künftig verstärkt ihre Standortentscheidungen überdenken“, prophezeit der stellvertretende Landesbezirksvorsitzende der GdP Detlef Herrmann. „Berlin wird dabei auf der Strecke bleiben. Ich würde mich auch für Bayern entscheiden.“

„Internationale Unternehmen schätzen die Sicherheitslage in Berlin realistisch ein, ihre Sorge um Mitarbeiter und Liegenschaften sind berechtigt“, so der Gewerkschafter weiter.
„Sie lassen sich von den offiziellen Senatsmitteilungen zur inneren Sicherheit der Stadt nicht täuschen. Die Berliner Polizei wird an den Rand des Kollaps gespart, das Sicherheitsniveau wird seit Jahren heruntergefahren, die Folgen sind unübersehbar und nicht mehr schön zu reden. Der Polizei fehlt das Personal, um internationale Projekte, wie Guggenheim, zu schützen.“

Die Polizei wird aufgrund der aktuellen Einsparvorgaben des Senats, die von der SPD- und CDU-Fraktion parlamentarisch mit beschlossen wurden, den Schutz internationaler Einrichtungen (Botschaften etc.) wegen fehlenden Personals einschränken müssen.

Hermann: „Dazu werden jetzt intern Vorschläge erarbeitet. Der noch nicht veröffentliche Projektauftrag liegt der GdP vor.“

Detlef Herrmann wird heute um 18.30 Uhr eine öffentliche Veranstaltung des Polizeiarbeitskreises der CDU in ihrer Landesgeschäftsstelle in der Kleiststraße 23-26 (direkt am Wittenbergplatz) nutzen, um mit dem Staatssekretär für Inneres Bernd Krömer über die Personaleinsparungen in der Polizei zu sprechen.