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GdP-Berlin: Streik wird ausgedehnt

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei wird in der 25. Kalenderwoche ihre Streikmaßnahmen wieder auf die Bereiche der Direktion Zentrale Aufgaben in der Polizeibehörde ausdehnen. Damit sind der Objektschutz (ZOS) und die Gefangenensammelstellen (GEF) erneut aufgerufen, sich am Streik zu beteiligen. Zusätzlich werden ab dem 18. Juni 2008 bis voraussichtlich 22. Juni 2008 alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Ordnungsämter ebenfalls wieder zum Streik aufgerufen.

An den Maßnahmen am 11. und 12. Juni 2008 wird weiter festgehalten. Die MitarbeiterInnen der Bürger- und Ordnungsämter werden erneut in die Streiks mit einbezogen.

Dazu werden regionale Kundgebungen geplant:
  • 11. Juni 2008, 10.00 bis 12.30 Uhr, Streikversammlung auf dem JFK-Platz vor dem Rat-haus Schöneberg,
  • 12. Juni 2008, 10.00 bis 12.30 Uhr, Streikversammlung vor dem Rathaus Wedding mit Demonstration zur Berliner SPD-Zentrale in der Müllerstr. und zurück zum Rathaus Wedding.

Die GdP ruft dann noch am 18. und 19.06.08 ihre Mitglieder aus den Bürgerämtern Charlot-tenburg-Wilmersdorf, Spandau, Reinickendorf, Pankow, Hellersdorf-Marzahn und Lichten-berg zum Streik auf.
Auch dazu werden regionale Kundgebungen durchgeführt:
  • am 18. Juni 2008, 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr, Streikversammlung vor dem Rathaus Pankow
  • am 19. Juni 2008, 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr Streikversammlung vor dem Rathaus Char-lottenburg mit Demonstration zum Ernst-Reuter-Platz und zurück zum Rathaus Charlot-tenburg.

In den nachstehenden Bereichen streiken
  • die Beschäftigten der Zentralen Service Einheit (ZSE), ZSE II A 2 (KFZ- Werkstätten), ZSE III A 6 (IuK-Energieversorgung), ZSE V B (unter anderem die Bußgeldstelle)
  • die Beschäftigten in den Werkstätten der Berliner Feuerwehr
  • die PAngSOD (Verkehrsüberwachung und Radarwagen) der Dir 1 - 6
jetzt in der 4. Woche. Die Streiks werden dort bis zum 13.06.2008 weitergeführt.

Die GdP hält die Ausdehnung der Streikmaßnahmen und die Aufrechterhaltung des damit verbundenen Druckes auf den Arbeitgeber für zwingend notwendig, da bisher immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt wurde.